Mähen mit der Handsense
Kurs für Einsteiger*innen

Die Sense ist ein uraltes Gerät der Menschheit, das es seit mehr als 2500 Jahren gibt, wahrscheinlich noch viel länger. Sie wurde noch bis in die Nachkriegsjahre stark genutzt.
Erst der vermehrte Einsatz von Maschinen und zuletzt die Erfindung der Motorsense haben die Sense leider ins Abseits gestellt.
Dabei steht die Handsense trotzdem der Motorsense in nichts nach. Die Sense hat viele Vorteile: Sie ist ein
extrem geräuscharmes, langlebiges und daher nachhaltiges Gerät. In ihrer auch mediativen Bedienung nur mit dem Körper, kommt sie außerdem ganz ohne Treibstoff oder Strom aus.
Was aber eine gute Sensenmahd voraussetzt, ist die verlorengegangene Kenntnis über den Gebrauch. Hier steht zunächst das Dengeln an. Mit dieser Technik wird mithilfe eines Hammers das Sensenblatt auf einem kleinen Amboss so stark gehämmert und geplättet, dass eine extrem dünne Schneide entsteht.
Wird diese dann nun noch mit einem entsprechenden Wetzstein gewetzt, entsteht eine Schärfe wie bei einer Rasierklinge. Wenn dann die Sense richtig eingestellt wird und die rückenschonende Technik erlernt ist, steht der sportlich-meditativen Landschaftspflege nichts mehr im Wege.
Eine Kooperationsveranstaltung mit den Stadtwerken Witten.
Mitzubringen
- Handschuhe (am besten derbe Lederarbeitshandschuhe)
- Gummistiefel oder Outdoorschuhe
- Widerstandsfähige Kleidung, vor allem eine lange Hose
- Sense
- Hammer
- Wetzstein
In Ausnahmenfällen können Sensen und Werkezeuge bei Bedarf von der NaWit ausgeliehen werden.
Leitung
Jens Storchmann (NaWit)
Veranstaltungsort
Naturschutzgruppe Witten - Biologische Station e. V.
Adresse | Kontakt
Naturschutzgruppe Witten - Biologische Station e. V.
Ruhrstraße 117, 58425 Witten
+49(0)2302 64062
biostation@nawit.de