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Heizen im Bestandsbau

Wege zur effizienten und kostengünstigen Wärmeversorgung

In Zeiten intensiver und oft emotionsgeladener Diskussionen um Energiekosten, Klimaschutz und die zukünftige Wärmeversorgung, suchen viele Hausbesitzer nach Orientierung und verlässlichen Informationen – genau hier setzt der Vortrag am 09. November in der Ökologiestation an. 

Ab 18:00 Uhr wird Referent Ferdinand Dillkötter, Verfahrenstechniker und unabhängiger Experte, einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten zum Thema „Heizen im Bestandsbau“ geben. 

Nachdem die Entscheidung für die Heizungsart den Bürgern nun freigestellt wurde, und die verpflichtende Beratung entfallen ist, ist es um so wichtiger die Richtige Wahl zu treffen.

Den was viele nicht wissen, durch die Hintertür wird das Heizen mit fossilen Brennstoffen erheblich teurer und kann schnell zur Kostenfalle werden. Auch vor dem Hintergrund, das nun alle 6 Monate eine Minderung der Förderung für Wärmepumpen, Biomasseheizung, Solarthermie und Fernwwärmeanschluss erfolgt.

Kaum ein Hausbesitzer findet sich zurecht unter den rechtlichen Rahmenbedingungen wie das Gebäudemodernsierungsgesetz (GModG), das Wärmeplanungsgesetz (WPG) mit der kommunalen Wärmeplanung, die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem Thema Wärmepumpe.

Es wird die Physik erläutert. Welche Förderung es aktuell gibt und was muss an Heizkörpern oder am Gebäude geändert werden für einen wirtschaftlichen Einsatz. Anhand einer einfachen „Bierdeckelrechnung“ kann jeder selbst für sich die Wirtschaftlichkeit prüfen.

Stichworte sind Jahresarbeitszahl, Wärmespeicher, Kältemittel, Wärmequellen 

und  Vorlauftemperatur werden erklärt.

Zusätzlich wird erläutert, wie eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe beeinflusst und wie diese ausgelegt werden sollte.

Anhand seines eigenen Hauses – ein 44 Jahre alter Bestandsbau, der von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe umgestellt wurde – wird Dillkötter konkrete Zahlen aus der Praxis präsentieren, um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit dieser Technologie zu veranschaulichen.

Auch ein optimierter Sanierungsplan wird berechnet, der darlegt, welche Sanierungsmaßnahmen sich am schnellsten amortisieren und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll sind. 

Selbstverständlich erhalten sie die Gelegenheit Fragen zu stellen, die der Referent gerne beantwortet.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter 02389 980911 oder per Mail an 
sandrine.seth@uwz-westfalen.de

Ferdinand Dillkötter

Ökologiestation des Kreises Unna


Adresse | Kontakt

Ökologiestation des Kreises Unna
Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen

02389 98090
info@uwz-westfalen.de

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