|NaturerlebnisTour & Expedition & Führung

    Vögel beobachten auf der Halde Haniel

    Flora und Fauna auf der Halde

    Die Führung leiten Michael Tomec und Klaus Humpe vom NABU Oberhausen.

    Festes Schuhwerk und Fernglas sind erwünscht.

    Treffpunkt: Parkplatz (am Kreuzwegaufgang) Kleekampstraße/ Birkhahnstraße


    Veranstaltungsort

    Halde Haniel

    Adresse

    Fernewaldstraße (Parkplatz Bergwerk Prosper-Haniel)
    46242 Bottrop

    Die Halde Haniel ist heute ein beliebtes Ausflugsziel im Norden von Bottrop und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten: spazieren gehen, Joggen oder Drachen steigen lassen. Die überwiegend begrünte, rund 100 m über das benachbarte Zechengelände aufragende Halde eröffnet aber auch einen wunderbaren Blick auf das Bergwerk Prosper-Haniel und über das nordwestliche Ruhrgebiet. 

    Jedes Jahr am Karfreitag treffen sich tausende von Gläubigen auf der Halde Haniel. 1995 wurde hier ein Kreuzweg eingeweiht, der von der Künstlerin und Ordensfrau Tisa von Schulenburg, dem Oberhausener Künstler Adolf Radecki sowie Auszubildenden des Bergwerks Prosper-Haniel geschaffen wurde. Jede Station besteht aus einer Kupfertafel mit der Darstellung der Leiden Christi und einem Arbeitsgerät aus der Welt des Bergmanns. So ist ein Weg entstanden, der auch die traditionell enge Beziehung zwischen Kirche und Bergbau anschaulich macht. Nicht zuletzt durch den Zuzug katholischer Einwanderer zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist diese Beziehung noch verstärkt worden. Ein hohes Kreuz oben auf der Halde erinnert an den Papstbesuch am 2. Mai 1987 auf dem Bergwerk Prosper-Haniel. Auszubildende und Ausbilder des Bergwerks fertigten es aus Spurlatten an und errichteten es auf dem Zechenplatz Haniel. Fünf Jahre später fand das restaurierte Kreuz auf der Südwestspitze der Halde seinen endgültigen Platz.

    Auf der Haldenkuppe wurde aus Bergematerial ein offenes Amphitheater nach griechischem Vorbild angelegt, das 800 Besuchern Platz bietet und 1999 eröffnet wurde.

    Seit 2002 ist die Halde Haniel um eine weitere Attraktion reicher: Aus über 100 bearbeiteten Eisenbahnschwellen hat der baskische Maler und Bildhauer Agustín Ibarrola eine archaische Installation "Totems" geschaffen. Die Arbeit soll die "scheinbaren Gegensätze von Industrieraum und Natur" zusammenführen. Ibarrola wurde vor allem mit seinen Arbeiten in der Region um Bilbao zum Chronisten des strukturellen Wandels in den Industrielandschaften im Mündungsbereich des Nervión. In seinen "bemalten" Wäldern - "El Bosque de los Tótems" oder den bemalten Betonquadern "Los cubos de la Memoria" im Hafen der Stadt Llanes in Asturien spiegelt er die menschlichen Konflikte dieser Region. 

    ÖPNV Anbindung

    Von Bottrop Hbf mit Bus 262 bis „Zeche Franz Haniel“, von Oberhausen Hbf / Oberhausen-Sterkrade Bf mit Bus 962 bis „Kleekamp“ 

    veranstaltet von

    NABU Oberhausen

    Ansprechpartner/-in: Ortrud Podworni-Michael

    Adresse

    Ripshorster Straße 306
    46117 Oberhausen

    Kontakt

    +49 (0) 151 7896 208

    info@nabu-oberhausen.de

    http://www.nabu-oberhausen.de



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    Redaktion Umweltportal RVR